Norbert Röttgen – ein Kanzler im Wartestand

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“Zerbrochene Freundschaften pflastern seinen Weg”, schreibt Constantin Magnis bei Cicero, Magazin für politische Kultur (3.2012). Norbert Röttgen gelingt es immer wieder, sich mit alten Freunden zu zerstreiten, zum Beispiel mit Volker Kauder. Im Kampf um den Landesvorsitz in Nordrhein-Westfalen wird Armin Laschet vom Verbündeten zum Rivalen. Selbst Kumpel aus WG-Zeiten, etwa Andreas Krautscheid, ist plötzlich ein Duellgegner.

Heute ist Norbert Röttgen schon fast ein archetypisches Beispiel für die CDU. Ein JU-Mitglied aus frühen Zeiten hat schon in der Abizeitung über ihn geschrieben: “Um sich als Berufspolitiker zu etablieren, hat er einen zu guten Charakter.” Das hat sich wohl grundlegend geändert.

Von den CDU-Mitgliedern sind 30 Prozent Juristen (Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung vom 30.03.2008), viele sind es nur dem Namen nach. Die JU ist auch ein Thema im Buch “Eine Frage der politischen Hygiene – Provinzpolitiker unter sich”, siehe auch http://www.edition-infopress.de

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