Der Dückdalben
Geschichten aus einem gespenstischen Land

„…ein Land, in dem viele Schulkinder noch nie einen Juden getroffen haben und doch alles mögliche über die Juden wissen…“

Nach zahlreichen Fachveröffentlichungen, u. a. im bei dtv erschienenen Sammelband „Juden und Judentum in der Literatur“, legt Christiane Schmelzkopf mit dem Buch „Der Dückdalben – Geschichten aus einem gespenstischen Land “ ein erzählerisches Werk vor, in dem aufschlußreiche Beobachtungen über den Umfang zwischen Christen und Juden und über die in diesem Zusammenhang immer wieder aufkeimenden Mißverständnisse zur Sprache gebracht werden.

Der Autorin, die über die Gestaltung jüdischer Figuren in der deutschsprachigen Literatur promoviert hat und die im Schuldienst tätig ist, geht es vor allem um die Kinder und Jugendlichen, denen durch die Vermittlung des christlichen Glaubens teilweise bereits antisemitisches Gedankengut anerzogen wird.

Ihre Geschichten handeln auch von nazistischen Symbolen, die einem im Alltag immer wieder begegnen, vom gedankenlosen Gebrauch gewisser Formulierungen aus dem Nazi-Vokabular, von der Achtlosigkeit, die dem Gedenken an die Verbrechen am jüdischen Volk entgegengebracht wird – und immer wieder von der Unwissenheit über das Judentum, die einen fruchtbaren Boden für den auch heute noch bei uns latent vorhandenen Antisemitismus bereitet.

Zusätzlich zu ihrem theoretischen Wissen kann Christiane Schmelzkopf, die neben Germanistik und Theologie auch Judaistik studiert hat, umfangreiche eigene Erfahrungen mit dem Judentum vermitteln: Sie hat in verschiedenen Kibbuzim gearbeitet und während eines Studienaufenthaltes am ökumenischen Institut in Jerusalem gelebt.

 

Christiane Schmelzkopf
Der Dückdalben – Geschichten aus einem gespenstischen Land
ISBN 978-3-921741-02-3
80 Seiten, kartoniert, € 6,50


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