Punktlichter

Von Miesen und Menschen, Hintergrund von vorne, ein „Punktlicht“ blitzt auf – Gift eines Jungstars.

Gedichte, Satiren, Lyrik und Prosa – so beginnt das Buch.

„Man sollte sehr unglücklich sein über die Mittelmäßigkeit und das äußerliche Blenden, das manchen Leuten zu Verantwortung verhilft, in der sie stets versagen“ meint Zahorka. Ein beliebter und gefürchteter Gesprächspartner, der auch zum zornigen jungen Mann werden kann.

Meist haben sie irgendeinen bemerkenswerten Bezug zur Politik, oft auch zu Leuten, die sie machen, ohne mit ihr fertigzuwerden. „Punktlichter“ straft alle diejenigen Lügen, die meinen, Underground- und Subkultur-Literatur, könne nur von links oder ähnlich herkommen, an die Szene und Aversionen der späten sechziger Jahre. Das Buch kommt nicht aus einer bestimmten Ecke (um diesen polit-geographischen Steißbeinbegriff zu gebrauchen), es ist giftig, aber das verspritzte Gift enthält einen gehörigen Schuß Optimismus. Es wird Ernstes und weniger Ernstes auf die Schippe genommen.

Er übt ätzende, bissige Kritik an manchen Leuten, wie sie überall auftreten, in allen Parteien, Verbänden und Gruppen. „Zacki“ spricht sich gegen Konventionen und nonkonformistische Konformismen aus, ebenso gegen Partytratsch und Polit-Zyklopen – mit einem gehörigen Schuß Ironie versehen.

Offen gestanden gilt der Grundsatz „Any publicity is a good publicitiy“. Es reicht von unverschämt bis hervorragend. Mehr können wir uns nicht wünschen.

 

Hans Jürgen Zahorka
Punktlichter – Optimistisches Gift über junge Leute und kleine Größen aus der deutschen Politik
ISBN 978-3-921741-00-9
52 Seiten, kartoniert, € 3,10

 

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