Teure Heimat
Versuch über das Glück

Über Heimat als Amputationsschmerz und Leideform, als Liebe ohne Bodenhaftung und ewiges Krähwinkel, als nostalgischen Reflex und lebensgefährliches ideologisches Konzept, aber auch als humanistische Zielvorstellung und utopische Glücksverheißung macht sich der Autor in den essayistischen Beiträgen dieses Heimatbuches Gedanken; in seinen Kurzgeschichten versucht er, zeitgenössische Heimaterfahrung nachvollziehbar zur Sprache zu bringen.

Vielfältige Aspekte der Unbehaustheit scheinen in den Gedichten auf, die angesichts des Zustands der modernen Lyrik durchaus als experimentell zu bezeichnen sind. Hier wird etwas zu erreichen versucht, das neu ist: Verständlichkeit.

Der Autor hat als promovierter Linguist zunächst sprachwissenschaftliche Arbeiten veröffentlicht. In den siebziger Jahren wandte er sich der schöngeistigen Literatur zu. Er hat Kurzgeschichten, Gedichte und Essays veröffentlicht sowie einen Roman und eine Aphorismensammlung. In dem vorliegenden Themenband faßt Paul Eßer seine Arbeiten zum aktuellen Problem der Heimat zusammen.

 

Paul Eßer
Teure Heimat
Ein Heimatbuch für Heimatlose
ISBN 978-3-921741-04-7
112 Seiten, kartoniert, € 9,50


Bestellungen des Buchtitels bitte hier.